DIAMANTEN

Die verschiedenen Diamantformen

Wissenswertes über Diamanten

Die verschiedenen Diamantformen

Diamanten gibt es in den unterschiedlichsten geometrischen Formen und jede Form hat ihren besonderen Reiz. Unterteilen lassen sich die Diamantformen in zwei Gruppen: Es gibt runde Diamanten und Diamanten in „fancy“ Formen wie zum Beispiel Rechteck, Quadrat oder Oval. Runde Diamanten, das heißt Diamanten im runden Brillantschliff, sind wegen ihrer sprichwörtlichen „Brillanz“ besonders beliebt und verbreitet.

Der Brillant-Schliff

Diamanten im runden Brillantschliff sind der Klassiker und besonders nachgefragt. Mit über 57 Facetten, die das Licht reflektieren, verzaubern sie mit intensivem Funkeln und bringen das Feuer des Diamanten perfekt zur Geltung.

Da beim Schleifen eines runden Diamanten mit entsprechend vielen Facetten im Schnitt mehr kostbares Rohmaterial verlorengeht als bei anderen Formen, erzielen Brillanten mit einem hohen Schliffgrad den höchsten Preis pro Karat.

Der Prinzess-Schliff

Der Princessschliff ist ebenfalls sehr populär. Aufgrund  seiner markanten Form mit den spitzen Ecken wird er besonders gerne in Verlobungsringen verwendet. Schließlich ist die erst in den 1960er Jahren entstandene Schliffform ein besonderer Blickfang und ein perfektes Symbol, um die Liebe zu krönen.

Mit über 50 dreieckigen Facetten zeichnen sich Diamanten im modifizierten, quadratförmigen Brillantschliff ebenfalls durch ein besonderes Feuer aus und sind eine moderne und äußerst stilvolle Alternative zum klassischen runden Brillanten.

Der Smaragd-Schliff

Der Smaragdschliff, auch Emerald Cut genannt, fasziniert mit einer langgezogenen stufenartigen Facette. Diese rechteckige Diamantform setzt auf elegante Weise die Reinheit des Diamanten in Szene.

Inspiriert ist der Smaragadschliff von der Ästhetik des Art-déco. Glamourös und zugleich äußerst sophisticated fasziniert er mit Klarheit und einer wohldosierten Portion Coolness. Wie es der Name schon vermuten lässt, wurde der Smaragd-Schliff mit seiner treppenförmigen Facette und der großen Tafel ursprünglich entwickelt, um die sehr bruchempfindlichen Smaragde zu schleifen. Erst später wurde diese Schliffform auf Diamanten übertragen.

Der Kissenschliff

Der Kissenschliff, auch Cushion Cut genannt, erinnert mit seiner quadratischen Form und den leicht abgerundeten Ecken an ein aufgeschlagenes Kissen. Es handelt sich um eine alte Schliffform, die bereits seit dem 18. Jahrhundert praktiziert wird und die mit ihrer mondänen Ausstrahlung bis heute sehr angesagt ist.

In der Regel wird der Kissenschliff mit 58 Facetten geschliffen. Aufgrund dieser relativ großen Facetten ist die Reinheit des Diamanten wichtig. Verglichen mit dem Brillantschliff weist der Kissenschliff etwas weniger Brillanz auf, dafür hat er aber eine hohe Lichtzerstreuung, die für spektakuläre Farbspiele sorgt.

Ovale Diamanten

Ovale Diamanten wirken ausgesprochen erlesen und lassen die Finger optisch länger und schlanker wirken. Wer einen besonders individuellen Diamantring sucht, ist mit dieser Schliffform gut beraten, die im Grunde die Vorteile des runden Brillantschliffs und des Marquiseschliffs vereint.

Die Brillanz ist bei ovalen Diamanten ebenso intensiv wie bei klassischen rund geschliffenen Diamanten. Zugleich wirken die optisch schmeichelnden ovalen Diamanten durch ihre lang gestreckte Form bei gleichem Karatgewicht größer als rundgeschliffene Diamanten. Diese Schliffform erzeugt also eine besonders große Wirkung.

Die Tropfen-Form

Die legendäre Tropfen-Form erinnert an eine funkelnde Träne und sorgt für einen extravaganten, einzigartigen Look. Die Besonderheit dieser raffinierten Schliffform, die an einem Ende rund und am anderen Ende spitz aussieht, ist die Kombination von Rundschliff und Marquise-Schliff

Beim Tropfen-Schliff mit seinen außergewöhnlichen Lichtreflexionen handelt es sich um eine sehr alte Schliffform, die schon im 15. Jahrhundert von dem belgischen Schleifer Lodewyk van Berken aus Brügge entwickelt wurde. Ebenso wie bei ovalen Diamanten lässt auch die Tropfen-Form den Finger länger wirken.

Der Marquise-Schliff

Markant in der Form, mondän in der Wirkung: Der royal anmutende Marquise-Schliff ist ein nobles Statement und erlebte seine Blütezeit in den 1960er und 70er Jahren.

Es heißt, dass die exquisite langgezogene Schliffform mit den charakteristischen spitzen Ecken speziell für den Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich kreiert wurde und seine Geliebte, die Marquise de Pompadours, die Quelle der Inspiration war. So soll der Marquise-Schliff angeblich ihrer liebreizenden Mundform nachempfunden sein, der ihr Lächeln damit bis in alle Ewigkeit unsterblich machte.

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